kontaktimpressumsitemap
jahresaktion

Ein kleiner Pfadfinder wird von einem kleinen Mädchen auf der Straße angesprochen.

Jeder Pfadfinder ist Teil einer weltweiten Kinder- und Jugendbewegung. Die Grundprinzipien der Pfadfinder lauten „Look at the boy, look at the girl“ (Blicke auf den einzelnen) und „Paddle your own canoe“ (Nimm Dein Leben selbst in die Hand). Aber ganz so schnell lässt sich das nicht erklären.


...oder kurz: BiPi.

1907 leitete er das erste pfadfinderische Zeltlager auf der englischen Insel „Brownsea Island“. Er legte damit den Grundstein für die heute weltweite Pfadfinderbewegung (WOSM), in deren nationalen Mitgliedsverbänden jetzt ca. 35 Millionen Pfadfinder aktiv sind. Alle vier Jahre treffen sich Pfadfinder von allen Kontinenten zu Weltpfadfindertreffen (World Jambourees).

Ich heiße übrigens BiPi Junior und gehöre zur Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG)...

Mein UrUrUr-Großvater hielt die Pfadfinder zu selbstständigem Handeln und kritischer Weltsicht an. Dadurch wollte er die Grundlage für ein friedlichen Miteinander von Menschen unterschiedlicher sozialer Herkunft und verschiedener Kulturen schaffen. Frei nach dem Motto „Look at the boy, look at the girl“ sollen die Fähigkeiten und Bedürfnisse jedes einzelnen in der Gruppe im Vordergrund stehen. Die persönliche Entwicklung innerhalb der Gruppe soll uns dazu befähigen, unser Leben selbst in die Hand zu nehmen („Paddle your own canoe“). Auf diesen Grundsätzen basiert auch heute noch die Pfadfinderarbeit weltweit – so auch bei der DPSG.

Wir Mitglieder der DPSG werden übrigens auch Georgspfadfinder genannt. Der heilige Georg ist unser Namenspatron, weil er mit seinem Kampf gegen Drachen mutig für Schwächere eintrat.

Ja. Wir sind der größte katholische Kinder- und Jugendverband Deutschlands. Auch unsere Leitlinien beruhen auf den christlichen Grundwerten:

Leben in Freiheit, Leben in Hoffnung, Leben in Wahrheit und Leben in tätiger Solidarität.

Mitmachen kann bei uns aber jeder, egal ob katholisch oder nicht.

Das ist je nach Altersstufe unterschiedlich. In den wöchentlichen Gruppenstunden spielen oder basteln wir gemeinsam, die Älteren arbeiten an selbstgewählten Projekten. In jeder Altersstufe stehen dabei andere Aspekte der Entwicklung im Mittelpunkt.

Wölflinge (ab 8. Lebensjahr): Spielend die Welt entdecken.

Jungpfadfinder (ab 11. Lebensjahr):Neues Ausprobieren – Horizonte erweitern.

Pfadfinder (ab 14. Lebensjahr): Wagt es, selbst eigene Wege zu gehen.

Rover (ab 16. Lebensjahr): Unterwegs sein – wenn der Weg so wichtig ist wie das Ziel.

Aber klar! Anfangen kann man in jedem Alter. Meine große Schwester ist 22 und fängt jetzt erst an – natürlich als Mitarbeiterin. Sie lernt gerade beim Mitarbeitertraining die pädagogischen und rechtlichen Basics für die Gruppenarbeit. Mit der Unterstützung eines erfahrenen Leitungsteams hat sie sogar schon Gruppenstunden durchgeführt. Wenn sie dann Leiterin ist, will sie unbedingt an der Woodbadge-Ausbildung teilnehmen. Nach Abschluss der Woodbadge-Kurse, ist sie international anerkannte Leiterin.

Gemeinsam die Welt entdecken: Eigene Fähigkeiten weiterentwickeln. Sich gemeinsam Herausforderungen stellen und neue Wege gehen. Und dabei immer den Spruch meines UrUrUrGroßvaters vor den Augen:

„Hinterlasst die Welt ein bisschen besser als ihr sie vorgefunden habt.“